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 Heilmittelrichtlinien



Seit dem 01.07.2001 gelten die Heilmittelrichtlinien fĂŒr allen Verordnungen fĂŒr Heilmittelerbringer (logopĂ€dische, physiotherapeutische, ergotherapeutische Therapie). Diese Richtlinien regeln das Verordnungsverfahren der Ärzte in Abstimmung mit den gesetzlichen Krankenkassen. Als Heilmittelerbringer sind wir gehalten, uns an die seitens der Ärzte verordneten Rahmenbedingungen (Dauer, Frequenz und Anzahl der Therapie) zu halten. Ferner sind wir gehalten, nur aufgrund vollstĂ€ndig und korrekt ausgestellter Heilmittelverordnungen eine Therapie durchzufĂŒhren. Aus diesem Grunde empfehlen wir, dass Sie schon bei Entgegennahme der Verordnung, diese auf VollstĂ€ndigkeit und Korrektheit ĂŒberprĂŒfen, damit VervollstĂ€ndigungen oder Neuausstellungen sofort erfolgen können.

 

Zum 01.07.2004 wurden die Heilmittelrichtlinien geÀndert.
Zu den bisher geltenden Regelungen sind nun folgende Punkte hinzugekommen:

Höchstmenge von Behandlungseinheiten pro Störungsbild und Genehmigungen:
Dies bedeutet, dass seitens der gesetzlichen Krankenkasse eine bestimmte Anzahl von Therapien ohne weitere PrĂŒfung ĂŒbernommen werden. Bei Überschreitung dieser Höchstmengen kann seitens des behandenden Arztes nur eine "Verordnung außerhalb des Regelfalls" ausgestellt werden. Diese Verordnung ist abhĂ€ngig von der jeweiligen Krankenkasse genehmigugspflichtig. Der Verband der Ersatzkrankenkassen (DAK, Barmer, KKH, TK etc.) hat bis auf weiteres auf die Genehmigungspflicht verzichtet. FĂŒr die Ausstellung dieser Verordnungen sind außerdem weitere diagnostische Untersuchungen erforderlich, die seitens des verordnenden Arztes durchgefĂŒhrt oder veranlaßt werden. Die bislang möglichen Langfristverordnungen wurden in diesem Zusammenhang abgeschafft.
Um eine Überschreitung der Verordnungshöstmenge zu vermeiden ist es erforderlich, dass Sie die Termine möglichst regelmĂ€ĂŸig wahrnehmen, da hĂ€ufiges Unterbrechen zu einer VerlĂ€ngerung der Therapiedauer fĂŒhrt.
Ferner raten wir dringend zu Wiederholung der von uns empfohlenen Übungen. Insbesondere in der Therapie mit Kindern ist ein Mitwirken des Elternhauses von imenser Bedeutung. Übungen und leichte Hausaufgaben sollen Ihnen und Ihren Kindern helfen die Therapieinhalte zu festigen und einen schnelleren Therapieerfolg sicher zu stellen.
 
 

Hier haben wir ein paar Beispiele zusammengestellt, woran Sie eine korrekt und vollstĂ€ndig ausgefĂŒllte Heilmittelverordnung erkennen können:

- Ist der Kopf mit Ihren Angaben vollstĂ€ndig und korrekt ausgefĂŒllt (Krankenkasse, Patientendaten, Vertragsarztnummer, Datum)?

- Wurde das Verordnungfeld korrekt ausgefĂŒllt (welche Verordnungsart wurde angekreuzt, besteht die medizinische Notwendigkeit eines Hausbesuches, (ja/nein), wird ein spĂ€terer Behandlungsbeginn erfolgen (falls dieser nicht innerhalb von 14 Tagen beginnen kann), ist eine Gruppentherpie sinnvoll?

- Wurden Angaben zur Therapiedauer, -menge und -frequenz gemacht?

- Wurde die richtige Therapie verordnet?

- Wurde eine Diagnose und ein entsprechender DiagnoseschlĂŒssel eingetragen (z.B. ST1 o.Ă€.) eingetragen?

- Wurde die Verordnung vom Arzt gestempelt und unterschrieben?

Eine Abbildung der neuen Heilmittelverordnung mit entsprechenden ErlĂ€uterungen werden wir spĂ€ter hinzufĂŒgen. In einer Übergangsfrist sind die alten Heilmittelverordnungen weiterhin bis zum 31.08.2004 gĂŒltig, wenn die oben gemachten Eintragungen vorgenommen wurden (neu sind die rot gekennzeichneten Angaben).

Hier können Sie sich eine alte Heilmittelverordnung ansehen. AusfĂŒhrliche ErlĂ€uterungen und Hinweise zu den Markierungspunkten finden Sie HIER .

Weitere Infos zu den Heilmittelrichtlinien finden Sie HIER .

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